Nun ist meine Zeit in der Schule offiziel beendet. Es stehen jetzt nur noch die finalen Tests und Examen aus. Ich hatte unglaublich viel Spaß während meiner Zeit in der Byrne Creek Secondary School, eine Schule, die man einem nur raten kann. Es ist die beste Schule, nach all den Erzählungen und Erlebnissen, die ich mir vorstellen kann. Etwas, das mir auch sehr gut gefallen hat, ist die Zusammensetzung der unterschiedlichsten Kulturen. Es ist einfach eine geniale Schule. Ich versuche mich jetzt auf die Tests vorzubereiten um danach in meine Ferien zu starten. Ich muss ja, nebenbei bemerkt, wenn ich wieder nach Hause komme, was ich im Grunde genommen nicht so toll finde, den verpassten Unterrichtsinhalt der verschiedenen Klassen aufarbeiten. Ich freue mmich aber trotzdem auf meine Freunde und Familie. Bevor es dann aber nach Deutschland zurück geht, fahre ich für zwei Wochen nach New York. Wenn ich dann also wieder nach Hause fahre, heißt dass eigentlich, dass ich von zu Hause nach Hause fliege.
Die Zeit rast – Hilfe! :-)
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Und wieder ein lustiges Video! :-)
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Nun neigt sich auch schon langsam mein wundervolles Abenteuer dem Ende zu – wie schade! Es hat sich aber auf jeden Fall gelohnt!!! :-)
Hiermit entschuldige ich mich bei meinen Lesern dafür, dass ich über eine sehr lange Zeitspanne nichts in mein Tagebuch geschrieben habe. Ich wollte einfach einmal das kanadische Leben in volle Zügen genießen und das habe ich dann auch getan.
Es ist zwar bereits vier oder sogar mehr als vier Wochen her, dass ich einmal die etwas ländlichere Seite Kanadas zu Gesicht bekommen habe. Der Ort, indem ich eine gute Freundin meiner Familie getroffen habe, heißt Keremeos und liegt sehr nahe an der Grenze zu der kanadischen Provinz Alberta und der U.S. – amerikanischen Grenze. Das kleine Dorf in British Columbia, das sich über eine große Landfläche hinwegzieht, hat nicht sehr viele Einwohner. Jeder kennt ungefähr etwa jeden. An diesem Wochenende hat ein Rodeo stattgefunden und es sind Reiter aus ganz Kanada angereist. Über viele verschiedene Disziplinen ging es von Kälber Einfangen Über Wildpferde zureiten bis zu „Bull-riding“. Ein atemberaubendes Spektakel. Am Nachmittag habe ich mir dann noch ein bisschen die Gegend angeguckt und am nächsten Morgen hatten wir ein gigantisches Frühstück, dass leicht auch das Mittagessen gewesen sein konnte.
Zwei Wochen später sind wir dann innerhalb einer Woche drei Mal mit unterschiedlichen Klassen und anderen Austauschschülern unterwegs gewesen.
Als erstes sind wir „Laser Tag“ spielen gegangen; ein Spiel, bei dem man in einem sehr schwach beleuchteten Raum mit einer „Zielweste“ durch die Gegend rennt und versucht mit seiner Laserkanone den Gegner zu treffen, indem man auf die Sensoren der Weste zielt.
Am nächsten Tag haben wir die Gegend von North Vancouver unsicher gemacht und haben uns die Capilano Suspension Bridge angeschaut.Eine Spannungsbrücke, die direkt über einen Fluss gebaut wurde. In der Umgebung herrschte feuchtes Klima und man hat Bäume gefunden, welche bereits über hunderte von Jahren alt waren.
Zuguter letzt waren wir in dieser ereignisreichen Woche in dem sogenannte Stanley Park, welcher die meiste Grünfläche von ganz Vancouver besitzt. Dort haben wir ein Aquarium besucht, in dem man exotische Fische, Delphine, Schildkröten und Wale bewundern konnte, aber auch Fische, etc. aus der Umgebung vorfinden konnte. Als wir uns dann die Wal Vorführung angeguckt hatten wurden am Ende die berühmten Wasserspritzer der Wale gezeigt und alle Zuschauer in den vorderen Reihen wurden nass gemacht.
Eine Woche später, am Samstag, den 31. Mai, bin ich dann mit einem deutschen Freund, einem brasilianischen Austauschschüler und deren Gastfamilie nach Seattle gefahren und haben und das Fußballspiel Canada vs. Brazil angeschaut. Das Stadion hat gebebt. Kanada hat zwar verloren, aber nur sehr knapp: 3:2 für Brasilien. Bevor diesem Ereignis waren wir noch ein bisschen die Stadt erkundigen.Am nächsten Morgen ging es dann gleich weiter und ein paar andere deutsche Austauschschüler und ich haben dann einen Ausflug nach Richmond unternommen. Whale Watching hieß das Thema des Tages. Es war ein wundervolles Erlebnis die Giganten der Meere einmal wieder zu sehen, in freier Wildbahn. Leider haben die amerikanischen Explorer-schiffe so viel Lärm gemacht, dass die Wale nur sehr schwer zu erblicken waren. Es hat sich aber auf jeden Fall gelohnt, weil auch die Bootfahrt selbst aufregend genug war. In einem Schnellboot zu fahren, über die Welle zu springen und dann noch sich dabei in der Spitze des Bootes zu befinden war einfach einmalig. Anschließend sind wir dann nach Hause gefahren und ich durfte mich dann meinen Hausaufgaben widmen.
Der einzige Nachteil an diesem Wochenende war, dass ich insgesamt nur neun Stunden geschlafen habe. Das war es aber auf alle Fälle Wert.
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Der Vancouver SunRun
Diesen Artikel veröffentliche ich zwar ein bisschen spät, weil nämlich der SunRun schon vor zwei Wochen stattgefunden hat, aber das macht ja nichts.
Nun also etwas genauer:
Am 20. April habe ich dann endlich am ersehnten Lauf teilgenommen. Es war ein riesen Festival und überall an den Seitenstraßen wurde Musik gespielt, von den verschiedensten Künstlern. Ich war einer der über 59.000 Teilnehmern und ganz schön froh, dass endlich soweit war. Es gab verschiedene Star-Kategorien, die nach selbst eingeschätzter Laufzeit eingeteilt wurden. Ich bin in der „grünen“ Kategorie gestartet, also die dritt beste, in der die Läufer ungefähr 50 Minuten bis eine Stunde für die zehn Kilometer lange Strecke brauchen. Dreizehn Minuten, nachdem die Profis gestartet sind, also um neune Uhr am Morgen, kam dann auch die grüne Welle ins Rollen. Ein atemberaubendes Gefühl, wobei ich doch meinen Atem für die Strecke brauchte.
Die Strecke ging um die ganze Downtown und endete am Stadion von Vancouver, in dem eigentlich Football-Matches ausgetragen werden, an diesem Tag aber eine große Zeremonie stattgefunden hat. Man konnte sich dann den Bauch vollschlagen: Bananen, Orangen, Bagels, Kakao (kalt) oder Säfte gab es reichlich. Am Schluss gab es dann eine Siegerehrung, die ich mir aber nicht mehr angeguckt habe, weil ich nach Hause wollte, was mich auch ganze 40 Minute gekostet hat. Der beste Läufer, aus Äthiopien, hat eine Glanzzeit von rund 29 Minuten hingelegt. Ich fand aber, dass ich gar nicht so schlecht war. Ich hatte eine Zeit von 49.33 Minuten und wurde schließlich mit dieser Zeit 3718er. Am Nachmittag musste ich dann noch für die Schule üben und bin anschließen ganz schnell in mein Bett gegangen und eingeschlafen.
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Und schon wieder sind weitere drei Wochen vergangen – Wahnsinn! :-)
Irgendwie habe ich dass Gefühl, dass die Zeit nur noch rast. In den letzten drei Wochen habe ich so viel erlebt und so viel Spaß gehabt, wie lange nicht mehr.
Zu allererst habe ich an einem Französischwettbewerb teilgenommen, bei dem man innerhalb von fünf Minuten über ein selbst gewähltes Thema berichtet, dabei aber möglichst keine Karteikarten oder etwas ähnliches benutzt. Ich habe natürlich, da ich ja aus Deutschland komme, über die Fußballweltmeisterschaft 2006 in Deutschland berichtet. Zum Ende hin, nach meinem Vortrag bestand zu meinem Nachteil die Jury unter anderem aus einer Italienerin, die mich dann über die verschiedensten Sachen auf französisch abgefragt hat. Dadurch habe ich bestimmt such ein paar Punkte verloren, habe aber auch nicht so fließend antworten können. Schließlich wurde ich aber dritter und habe eine Bronze Medaille abgesahnt.

Am darauffolgenden Wochenende waren wir, ein brasilianischer Freund und ich, in der sogenannten „Science World“ und haben uns alles mögliche über den Menschen, die Natur und ihre Phänomene angeguckt.
Die Schultage verliefen dann wieder ganz normal, wie immer ein bisschen langweilig und dann ganz spontan haben ein anderer Austauschschüler und ich die verrückte Idee gehabt nach Whistler zu fahren, dem Ort, wo in 2010 die Olympischen Winterspiele stattfinden. Also sind wir dann zusammen mit seiner Freundin in die Berge gefahren. Zum Glück haben uns ihre Eltern gefahren, was ja auch ganze zweieinhalb Stunden gedauert hat. Auf den Bergen haben wir dann den ganzen Tag mit Skifahren und Snowboarden verbracht. Wicked!
Mittwoch habe ich dann den ganzen Tag in Victoria, der Hauptstadt von British Columbia, verbracht. Das war ein Ausflug für alle „international students“ von Burnaby, die kommen wollte und etwas erleben wollten. Nach einer kurzen Busfahrt sind wir dann auf die Fähre übergesetzt und hatten anschließend eine sehr lange Busfahrt, die aber schnell vorüber ging, wenn man Gesprächsstoff hatte. Als wir dann endlich angekommen waren sind wir dann zuerst in die „Undersea Gardens“ gegangen, wo mann verschieden Meereslebewesen in der Umgebung dort sehen konnte, unter anderem die größte Seesternart der Welt und einen Oktupus. Ein Taucher ist dann in das Becken getaucht und hat dann seine Vorstellung zum besten gegeben. Im Anschluss gab es dann eine Führung durch das British Columbia Museum, in dem man die Geschichte der Provinz ein bisschen näher erläutert bekommen hat. Viele Teile der Führung waren jedoch nicht gerade sehr spannend, das ist jedoch auch nicht untypisch für viele Museen.
Es gab jedoch in der Ausstellung ein lustiges Poster, auf dem um finanzielle Unterstützung für den zweiten Weltkrieg gebeten wurde. Ein Plakat aus Kanada, das für Geldspenden werben sollte. Zuguter letzt erkundeten wir dann die „Legislative Assembly“, ein Regierungsgebäude Kanadas, in dem wichtige Entscheidungen für die Verwaltung der Provinz getroffen werden. Leider waren wir eine zu große Gruppe und konnte so nicht in die große Halle und die Diskussionen mitverfolgen. Nach einem sehr interessante, aber auch anstrengenden Tag, da ich ja sehr früh aufgestanden bin, kam ich dann um ahct Uhr abends nach Hause und bin hundemüde in mein Bett gefallen.
Und an diesem Sonntag werde ich dann an dem sogenannten „Vancouver SunRun“ teilnehmen, bei dem 50.000 Menschen eine Strecke von zehn Kilometern laufen. Darauf freu ich mich schon jetzt riesig.
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Harbour Centre – Vancouver Lookout
Letzten Sonntag dachte ich mir, dass ich mir einmal die Skyline von Vancouver und alle Häuser von oben anschauen muss und habe mich dazu entschlossen auf den „Vancouver Lookout“ zu gehen und mir einen Eindruck zu verschaffen. Es war einfach toll. Die Downtown sieht aus, als ob man kleines Stück von Hong Kong oder Manhattan entfernt hätte und es in Vancouver platziert hätte. Und ringsherum um die riesigen Gebäude findet man ganz viele kleine Ein- bis
Zweifamilienhäuser.


So sieht der Tower im Harbour Centre aus.
Und hier sind noch weitere Fotos, wobei die meisten dann aus dem Tower herausgemacht wurden:
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Boah…Schule, Familie und Freunde
Jetzt ist nun endlich der Alltag eingekehrt und ich bin endlich mal so richtig entspannt. Die letzten beiden Wochen habe ich nun schon in meiner neuen Familie verbracht und sie ausgiebig genossen. Die Familie ist ja so super und alle, bis auf meine Gastschwester, die allerdings auch schon 32 ist, mögen Fußball. Das ist schon komisch: Da ist mal einmal über tausende von Kilometern von zu Hause entfernt und trotzdem guckt man sich die Championsleague via Sattelit an. Auch die Spiele von Hertha und Co. werden hier mit Spaß angeschaut. Außerdem kann ich hier schon das ganz normale kanadische Leben mitleben. Das einzig blöde ist hier nur, dass die Kanadier aufgrund ihrer Nebenjobs sehr beschäftigt sind und nur selten außerhalb der Schule anzutreffen sind. Die nächsten anderthalb Wochen habe ich jedoch Osterferien und kann mich dann auch mehr mit denen treffen und Hockey spielen gehen (Das ist voll schwer, aber so langsam bekomme ich den Dreh schon mit dem „Stick-handling“ heraus.
Am Freitag, also morgen bekommen wir dann unsere Report cards (Zeugnisse) und ich weiß schon, dass ich in drei der vier Fächer jeweils ein „A“ bekomme, was mich sehr überrascht, aber natürlich auch sehr gefreut hat.
Der Schnee liegt auch noch auf den Bergen und vielleicht komme ich hier auch noch einmal zum Skifahren, was jedoch sehr teuer ist-ca. 100 $ pro Tag-. Aber was tut man nicht alles für seine Leidenschaft.
Übrigens… ich wohne jetzt genau an der Grenze zu Vancouver. Das ist voll lustig. Ich brauche einfach nur die Straße überqueren und bin sofort in Van.
Einfach mal etwas lustiges!
Mein Französischlehrer ist in einer bestimmten Weise sehr komisch. Einerseits versucht er den Schülern hier die französische Sprache zu lehren, andererseits zeigt er uns die lustigsten Sachen, die überhaupt nichts mit dem Unterricht zu tun haben, wie zum Beispiel diese Sache hier:
Aber auch ein paar ganz schöne Sachen, wie diese hier:
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Kingsway
Diese Woche war bisher nicht sonderlich spannend. Ich habe den Schulalltag durchlebt und bin dann nach Hause gegangen und habe mich nach meinen Hausaufgaben zum Dinner nach oben begeben und mich dann schlafen gelegt.
Jedoch war ich gestern Abend in einem Café mit einigen anderen Austauschschülern und wir haben dort der Live Musik von Musikern zugehört und mittendrin hat sogar einer der Brasilianer (auch ein Austauschschüler) seine Darbietung zum besten gegeben. Er konnte richtig gut Gitarre spielen und hat auch dazu portugiesische Texte gesungen. Dabei hat man es sich dann alles mit einer heißen Schokolade oder einem Mocca Café gemütlich gemacht.
Morgen will ich vielleicht dann endlich mal Skifahren gehen und die Pisten zusammen mit ein paar anderen Freunden unsicher machen. Wenn das klappt, wird es einer der wenigen Tage, die bisher richtig super waren, doch ich merke, dass ich jetzt selber aktiv werde und mehr unternehme. Es ist ja schließlich nur ein halbes Jahr und ich will meine Zeit hier genießen.
Ich habe auch schon meine Gastfamilie getroffen: eine sehr herzliche und fröhliche Familie, wie ich finde. Zum Ende des Februars werde ich dann wahrscheinlich dorthin wechseln.
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Nun bin ich schon seit etwa drei Wochen in Burnaby, Kanada…
… und denke doch immer noch an zu Hause, was ja eigentlich auch selbstverständlich ist.
In der letzten Woche habe ich so einiges durchgemacht und ein Wechselbad der Gefühle gehabt, wie es so schön heißt.
Die schulischen Angelegenheiten habe ich jetzt soweit geregelt, dass ich auf meiner derzeitigen Schule bleibe, unter anderem, weil ich jetzt schon ein bisschen Anschluss gefunden habe und ein bisschen so als der“neue Deutsche“ gelte. Mit meinen Fächern ist auch soweit alles in Ordnung, außer, dass ich mein Lieblingsfach nämlich Französisch in einem Kurs machen muss, der jetzt erst tiefer in die komplexe Struktur des Passé Composé einblickt. Ich will aber für meine späteren Leistungskurse im Training mit Französisch bleiben, also bleibe ich in diesem Kurs. Es sind ja auch, davon einmal abgesehen, nette Lehrer und Mitschüler auf der Schule bzw. in meinen Kursen.
Die Angelegenheit mit der Familie habe ich in sofern geregelt, als dass ich zum Ende des Monats in einer anderen Familie für das halbe Jahr leben werde. Dabei hoffe ich, dass ich jetzt nicht in den letzten zwei Wochen unter einer angespannte Situation mit meiner Gastfamilie leben muss.
Und dann darf dann auch mein richtiger Start, ohne Stress und irgendwelchen schwerwiegenden Sorgen, beginnen und ich darf dann anfangen es hier richtig zu genießen!
Am Samstag werde ich vielleicht mit einem Kanadier aus meinen Kursen Ski-fahren gehen und am Sonntag dann für meinen Social Studies Test am Montag lernen, jedoch werde ich jetzt erst einmal hundemüde in mein Bett fallen und hoffentlich einen erholsamen Schlaf finden. (…)


















































