Verfasst von: dominikinvancouver | Juni 7, 2008

Nun neigt sich auch schon langsam mein wundervolles Abenteuer dem Ende zu – wie schade! Es hat sich aber auf jeden Fall gelohnt!!! :-)

Hiermit entschuldige ich mich bei meinen Lesern dafür, dass ich über eine sehr lange Zeitspanne nichts in mein Tagebuch geschrieben habe. Ich wollte einfach einmal das kanadische Leben in volle Zügen genießen und das habe ich dann auch getan.

Es ist zwar bereits vier oder sogar mehr als vier Wochen her, dass ich einmal die etwas ländlichere Seite Kanadas zu Gesicht bekommen habe. Der Ort, indem ich eine gute Freundin meiner Familie getroffen habe, heißt Keremeos und liegt sehr nahe an der Grenze zu der kanadischen Provinz Alberta und der U.S. – amerikanischen Grenze. Das kleine Dorf in British Columbia, das sich über eine große Landfläche hinwegzieht, hat nicht sehr viele Einwohner. Jeder kennt ungefähr etwa jeden. An diesem Wochenende hat ein Rodeo stattgefunden und es sind Reiter aus ganz Kanada angereist. Über viele verschiedene Disziplinen ging es von Kälber Einfangen Über Wildpferde zureiten bis zu „Bull-riding“. Ein atemberaubendes Spektakel. Am Nachmittag habe ich mir dann noch ein bisschen die Gegend angeguckt und am nächsten Morgen hatten wir ein gigantisches Frühstück, dass leicht auch das Mittagessen gewesen sein konnte.

Zwei Wochen später sind wir dann innerhalb einer Woche drei Mal mit unterschiedlichen Klassen und anderen Austauschschülern unterwegs gewesen.

Als erstes sind wir „Laser Tag“ spielen gegangen; ein Spiel, bei dem man in einem sehr schwach beleuchteten Raum mit einer „Zielweste“ durch die Gegend rennt und versucht mit seiner Laserkanone den Gegner zu treffen, indem man auf die Sensoren der Weste zielt.

Am nächsten Tag haben wir die Gegend von North Vancouver unsicher gemacht und haben uns die Capilano Suspension Bridge angeschaut.Eine Spannungsbrücke, die direkt über einen Fluss gebaut wurde. In der Umgebung herrschte feuchtes Klima und man hat Bäume gefunden, welche bereits über hunderte von Jahren alt waren.


Zuguter letzt waren wir in dieser ereignisreichen Woche in dem sogenannte Stanley Park, welcher die meiste Grünfläche von ganz Vancouver besitzt. Dort haben wir ein Aquarium besucht, in dem man exotische Fische, Delphine, Schildkröten und Wale bewundern konnte, aber auch Fische, etc. aus der Umgebung vorfinden konnte. Als wir uns dann die Wal Vorführung angeguckt hatten wurden am Ende die berühmten Wasserspritzer der Wale gezeigt und alle Zuschauer in den vorderen Reihen wurden nass gemacht.

Eine Woche später, am Samstag, den 31. Mai, bin ich dann mit einem deutschen Freund, einem brasilianischen Austauschschüler und deren Gastfamilie nach Seattle gefahren und haben und das Fußballspiel Canada vs. Brazil angeschaut. Das Stadion hat gebebt. Kanada hat zwar verloren, aber nur sehr knapp: 3:2 für Brasilien. Bevor diesem Ereignis waren wir noch ein bisschen die Stadt erkundigen.Am nächsten Morgen ging es dann gleich weiter und ein paar andere deutsche Austauschschüler und ich haben dann einen Ausflug nach Richmond unternommen. Whale Watching hieß das Thema des Tages. Es war ein wundervolles Erlebnis die Giganten der Meere einmal wieder zu sehen, in freier Wildbahn. Leider haben die amerikanischen Explorer-schiffe so viel Lärm gemacht, dass die Wale nur sehr schwer zu erblicken waren. Es hat sich aber auf jeden Fall gelohnt, weil auch die Bootfahrt selbst aufregend genug war. In einem Schnellboot zu fahren, über die Welle zu springen und dann noch sich dabei in der Spitze des Bootes zu befinden war einfach einmalig. Anschließend sind wir dann nach Hause gefahren und ich durfte mich dann meinen Hausaufgaben widmen.

Der einzige Nachteil an diesem Wochenende war, dass ich insgesamt nur neun Stunden geschlafen habe. Das war es aber auf alle Fälle Wert.


Antworten

  1. Mann, Großer, voll schöne Fotos!!!

    Viele liebe Grüße von
    Mama

  2. Viele Liebe Grüße, wann bist du eigentlich wieder da?
    Das Video ist geil! :-)
    Fabian


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